Dienstag, 26. September 2006

Überlegungen - bitte kommentieren, ergänzen, kritisieren, verbessern.....

Mein Dad ist seit heute aus dem Ausland zurück, ich werd in kürze mit ihm über die Kamera sprechen. Wenn wir sie entbehren können – wovon ich stark ausgehe – bring ich sie bei Pias Mom vorbei.

Die Sache mit dem Schulabschluss scheint mir wahnsinnig schwierig. Den Madagassen das Lesen beizubringen scheint mir realistischer. Damit ist das Geld vielleicht sogar besser angelegt als im Krankenhaus. Ich kann mir gut vorstellen, dass man, wenn man schreiben kann ein sehr viel besseres Leben führen kann. Der Vergleich hinkt vielleicht ein bisschen, aber: Man denke nur an die Sklaven im Alten Ägypten. Viele die Lesen und Schreiben konnten, waren von der anstrengenden Arbeit befreit und erhielten Arbeiten, bei denen man den Kopf und nicht die Muskeln brauchte.

Ein Durchschnittsschüler in Österreich kann am Ende der 4. Klasse schon vernünftig lesen. Jedoch lernt er in den 4 Jahren weit mehr als nur das Lesen. Ich geh’ davon aus, dass 5 Stunden Unterricht die Woche über 3 Jahre hinweg für die madagassischen Kids vollends ausreicht um ihnen das Lesen beizubringen. Jemandem das Lesen beizubringen dürfte nicht allzu schwierig sein, immerhin gibt’s Kids die schon vor der Einschulung echt gut lesen können. Meistens wird das Lesen den Kids von der engagierten Mutter beigebracht. Soll heißen, dass man keineswegs eine hochkomplizierte Ausbildung genossen haben muss.

Es müsste sich theoretisch jemand finden lassen der irgendwo (stillstehendes Gebäude, Kirche außerhalb der Gottesdienste, Veranstaltungszentrum...) mehrere Gruppen von etwa 25 Schülern unterrichtet. Geht man davon aus, dass jede Gruppe 5 Stunden die Woche unterrichtet wird so könnte eine einzige Person vermutlich 8 Gruppen (200 Schüler) unterrichten.
(Annahme: 40-Stunden Arbeitswoche).
Durch die Bildung von Gruppen kann man die Schüler ganz gut nach dem Alter trennen, und falls das in MAD notwendig sein sollte, auch nach dem Geschlecht.

Wenn der Lehrer 50€ im Monat erhält, kostet das Unterrichten von 200 Schülern über 3 Jahre 1800€. Soll heißen: Etwa 9€ pro Kind
(Annahme: 36 Monatsgehälter)

Jetzt ist natürlich die Frage ob man den Kids madagassisch oder französisch beibringen möchte. Wenn man madagassisch unterrichtet, stellt sich die Frage ob madagassische Lehrbücher überhaupt erhältlich sind. Wenn sie erhältlich sind und so billig wie alles andere in MAD, wäre das wunderbar. Das Auftreiben von französischen Büchern sollte kein Problem sein.
Können nur wenige Bücher organisiert werden, so müssen die Bücher in der Schule bleiben. Werden ausreichend Exemplare organisiert, so können die Schüler ihre Bücher nach Hause nehmen und nach den 3 Jahren wieder in der Schule abgeben.

Bei 5 Stunden Unterricht pro Woche ist die Ernährung in der Schule vermutlich hinfällig.

Um zu vermeiden, dass sich die Eltern der Schüler das Geld unter den Nagel reißen, wäre zu überlegen, dass der Lehrer ein Konto einrichtet (sofern das in Madagaskar erschwinglich ist) und seinen Lohn im Monatstakt überwiesen bekommt.

Alle Werte (Ausbildungsdauer, Klassengröße, Lehrergehalt...) sind nur angenommen, scheinen aber relativ realistisch für Madagaskar. Wenn die Werte nicht katastrophal falsch sind, ist zu erkennen, dass es für europäische Verhältnisse extrem billig ist, den Kindern das Lesen beizubringen.

Freitag, 22. September 2006

Neuigkeiten

Jetzt freu' ich mich doppelt auf die Madagaskar-Hilfe.
Nicht nur, dass es mir Freude bereitet, dass ich helfen kann, gestern hab ich Tommi und Anna kennengelernt - total nett die beiden.

Wir haben uns, zusätzlich zu dem bereits erwähntem, einiges überlegt, und auch jemand der eine Homepage programmieren kann, hat sich gefunden.

Das ganze steht unter einem sehr guten Stern.

Liebe Grüße, Flo

Samstag, 16. September 2006

madaid -> madagascar aid

Ich möchte das madaid-weblog nun mit ein paar Ideen meinerseits eröffnen:

Ich hab mir gedacht, wir stellen eine Homepage auf die Beine, bei der wir vorstellen:
+ Wer wir sind (aber eigentlich relativ unwichtig).
+ Was wir wollen (Kohle, Sachspenden).
+ Wem das zu Gute kommt (ein paar Bilder von freudestrahlenden Kids, und kleine Dankesbriefe oder Berichte von Leuten denen wir helfen konnten).
Auf die Homepage kommen dann, Schilderungen über die derzeitige (teils schreckliche) Lage in Madagaskar, Links zu Madagaskar, evtl. Pias Reiseberichte usw. rauf.
Auf die Art und Weise hat das ganze ein "Gesicht", das kommt natürlich besser als würden wir nur eine Kontonummer angeben.

Dann fänd' ich es wichtig, dass wir sowas wie Patenschaften schaffen.
Ähnlich wie im Tierpark Schönbrunn. Dort sind an den Gehegen Blechschilder angebracht, auf denen beispielsweise geschrieben steht:
"Die Patenschaft für das Erdmännchen "Charlie" hat dankenswerterweise Dr. Dipl. Ing. Steiner übernommen."
Genau solche Blechschilder brauchen wir dann in digitaler Form:
Ganz einfach ein Bild von 200*100 Pixel, das der Spender auf seine Homepage stellen kann, und somit zeigen kann, dass er sozial engagiert ist.
So hat der Spender auch einen "Benefit", den man marketingtechnisch sehr gut einsetzten kann, sofern der Spender nicht anonym bleiben möchte.

Eine Auflistung aller gespendeten Güter wär auch denkbar.
Dort steht dann beispielsweise, dass das Arztbedarfgeschäft "Goldenes Skalpell" ein Duztend Pinzetten und ein Bett gespendet hat.

Interessant fänd ich auch eine Gegenüberstellung: Was kann ein Mitteleuropäer um 10€kaufen und was kann ein Madagasse um 10€ kaufen. Das was manche in einer durchzechten Nacht ausgeben reicht dort für einige Monate.
Das zeigt den Spendern, dass auch kleine Beträge helfen, wobei große Beträge natürlich bevorzugt werden.

Für Patenschaften kommen diverse Einrichtungen/Betriebe/Personen in Frage:
+ Krankenhäuser und Ärzte (Zahn-, HNO-, Praktische Ärzte...)
---> Nicht mehr benötigte Gerätschaften.
+ Apotheken
---> Medikamente deren Haltbarkeit schon überschritten ist oder demnächst überschritten wird und somit unverkäuflich sind.
+ Hertsteller von medizinische Instrumenten
---> Deren Instrumente.


Weitere Ideen:
+ Aushänge in Apotheken, Krankenhäusern und Arztpraxen, mit der Aufforderung, Medikamente zu spenden, die nicht mehr benötigt werden.
Wer kennt es nicht, dass Medikamente, mit denen selten auftretende Krankheiten behandelt werden, nicht ganz aufgebraucht werden und dann jahrelang im Medizinschrank aufbewahrt werden, ohne jemals wieder gebraucht zu werden.


Das wars fürs erste. Ich werd mir weiterhin noch was überlegen. Nun bist du gefragt...
+ Hab ich was grundlegendes vergessen?
+ Hast du eigene Ideen?
+ Ist etwas von den obengenannten Dingen schon im vorhinien zum Scheitern verurteilt?
Nimm dir doch die Zeit und lass es mich wissen.

PS: Ganz wichtig, gibts jemand der eine einigermaßen ansehnliche Homepage programmieren kann?

***Update***: Das Homepage-Problem ist gelöst. JUHU :))))

Wie kann man helfen?

Hallo an alle,

Auch wenn es beim ersten mal funktioniert hat, glaub ich nicht, dass ich bei meinem nächsten Casino-Besuch wieder das Glück hab mein Kapital zu verfünffachen. Wahrscheinlich nicht mal wenn ich Fortuna wieder bescheiss und ihr nochmal einrede, dass das gewonnene Geld nicht an mich sondern direkt nach Madagaskar geht.
(Shame on me, die gewonnenen 82,50 liegen immer noch in meiner Schreibtischlade)

Deshalb ist jeder herzlich eingeladen, sich Überlegungen bezüglich einer sinnvollen Madagaskar-Hilfe zu machen.

Eure Vorschläge könnt ihr dann unter dem Menüpunkt "Vorschläge" posten.

Würd' mich, und die Madagassen vemutlich noch viel mehr freuen, wenn sich jeder sein hübsches Köpfchen zermatert und hier mal 'n Post hinterlässt.

Liebe Grüße, Florian

***Update***: Die 82,50 wurden mittlerweile sehr sinnvoll angelegt!

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