Überlegungen - bitte kommentieren, ergänzen, kritisieren, verbessern.....
Mein Dad ist seit heute aus dem Ausland zurück, ich werd in kürze mit ihm über die Kamera sprechen. Wenn wir sie entbehren können – wovon ich stark ausgehe – bring ich sie bei Pias Mom vorbei.
Die Sache mit dem Schulabschluss scheint mir wahnsinnig schwierig. Den Madagassen das Lesen beizubringen scheint mir realistischer. Damit ist das Geld vielleicht sogar besser angelegt als im Krankenhaus. Ich kann mir gut vorstellen, dass man, wenn man schreiben kann ein sehr viel besseres Leben führen kann. Der Vergleich hinkt vielleicht ein bisschen, aber: Man denke nur an die Sklaven im Alten Ägypten. Viele die Lesen und Schreiben konnten, waren von der anstrengenden Arbeit befreit und erhielten Arbeiten, bei denen man den Kopf und nicht die Muskeln brauchte.
Ein Durchschnittsschüler in Österreich kann am Ende der 4. Klasse schon vernünftig lesen. Jedoch lernt er in den 4 Jahren weit mehr als nur das Lesen. Ich geh’ davon aus, dass 5 Stunden Unterricht die Woche über 3 Jahre hinweg für die madagassischen Kids vollends ausreicht um ihnen das Lesen beizubringen. Jemandem das Lesen beizubringen dürfte nicht allzu schwierig sein, immerhin gibt’s Kids die schon vor der Einschulung echt gut lesen können. Meistens wird das Lesen den Kids von der engagierten Mutter beigebracht. Soll heißen, dass man keineswegs eine hochkomplizierte Ausbildung genossen haben muss.
Es müsste sich theoretisch jemand finden lassen der irgendwo (stillstehendes Gebäude, Kirche außerhalb der Gottesdienste, Veranstaltungszentrum...) mehrere Gruppen von etwa 25 Schülern unterrichtet. Geht man davon aus, dass jede Gruppe 5 Stunden die Woche unterrichtet wird so könnte eine einzige Person vermutlich 8 Gruppen (200 Schüler) unterrichten.
(Annahme: 40-Stunden Arbeitswoche).
Durch die Bildung von Gruppen kann man die Schüler ganz gut nach dem Alter trennen, und falls das in MAD notwendig sein sollte, auch nach dem Geschlecht.
Wenn der Lehrer 50€ im Monat erhält, kostet das Unterrichten von 200 Schülern über 3 Jahre 1800€. Soll heißen: Etwa 9€ pro Kind
(Annahme: 36 Monatsgehälter)
Jetzt ist natürlich die Frage ob man den Kids madagassisch oder französisch beibringen möchte. Wenn man madagassisch unterrichtet, stellt sich die Frage ob madagassische Lehrbücher überhaupt erhältlich sind. Wenn sie erhältlich sind und so billig wie alles andere in MAD, wäre das wunderbar. Das Auftreiben von französischen Büchern sollte kein Problem sein.
Können nur wenige Bücher organisiert werden, so müssen die Bücher in der Schule bleiben. Werden ausreichend Exemplare organisiert, so können die Schüler ihre Bücher nach Hause nehmen und nach den 3 Jahren wieder in der Schule abgeben.
Bei 5 Stunden Unterricht pro Woche ist die Ernährung in der Schule vermutlich hinfällig.
Um zu vermeiden, dass sich die Eltern der Schüler das Geld unter den Nagel reißen, wäre zu überlegen, dass der Lehrer ein Konto einrichtet (sofern das in Madagaskar erschwinglich ist) und seinen Lohn im Monatstakt überwiesen bekommt.
Alle Werte (Ausbildungsdauer, Klassengröße, Lehrergehalt...) sind nur angenommen, scheinen aber relativ realistisch für Madagaskar. Wenn die Werte nicht katastrophal falsch sind, ist zu erkennen, dass es für europäische Verhältnisse extrem billig ist, den Kindern das Lesen beizubringen.
Die Sache mit dem Schulabschluss scheint mir wahnsinnig schwierig. Den Madagassen das Lesen beizubringen scheint mir realistischer. Damit ist das Geld vielleicht sogar besser angelegt als im Krankenhaus. Ich kann mir gut vorstellen, dass man, wenn man schreiben kann ein sehr viel besseres Leben führen kann. Der Vergleich hinkt vielleicht ein bisschen, aber: Man denke nur an die Sklaven im Alten Ägypten. Viele die Lesen und Schreiben konnten, waren von der anstrengenden Arbeit befreit und erhielten Arbeiten, bei denen man den Kopf und nicht die Muskeln brauchte.
Ein Durchschnittsschüler in Österreich kann am Ende der 4. Klasse schon vernünftig lesen. Jedoch lernt er in den 4 Jahren weit mehr als nur das Lesen. Ich geh’ davon aus, dass 5 Stunden Unterricht die Woche über 3 Jahre hinweg für die madagassischen Kids vollends ausreicht um ihnen das Lesen beizubringen. Jemandem das Lesen beizubringen dürfte nicht allzu schwierig sein, immerhin gibt’s Kids die schon vor der Einschulung echt gut lesen können. Meistens wird das Lesen den Kids von der engagierten Mutter beigebracht. Soll heißen, dass man keineswegs eine hochkomplizierte Ausbildung genossen haben muss.
Es müsste sich theoretisch jemand finden lassen der irgendwo (stillstehendes Gebäude, Kirche außerhalb der Gottesdienste, Veranstaltungszentrum...) mehrere Gruppen von etwa 25 Schülern unterrichtet. Geht man davon aus, dass jede Gruppe 5 Stunden die Woche unterrichtet wird so könnte eine einzige Person vermutlich 8 Gruppen (200 Schüler) unterrichten.
(Annahme: 40-Stunden Arbeitswoche).
Durch die Bildung von Gruppen kann man die Schüler ganz gut nach dem Alter trennen, und falls das in MAD notwendig sein sollte, auch nach dem Geschlecht.
Wenn der Lehrer 50€ im Monat erhält, kostet das Unterrichten von 200 Schülern über 3 Jahre 1800€. Soll heißen: Etwa 9€ pro Kind
(Annahme: 36 Monatsgehälter)
Jetzt ist natürlich die Frage ob man den Kids madagassisch oder französisch beibringen möchte. Wenn man madagassisch unterrichtet, stellt sich die Frage ob madagassische Lehrbücher überhaupt erhältlich sind. Wenn sie erhältlich sind und so billig wie alles andere in MAD, wäre das wunderbar. Das Auftreiben von französischen Büchern sollte kein Problem sein.
Können nur wenige Bücher organisiert werden, so müssen die Bücher in der Schule bleiben. Werden ausreichend Exemplare organisiert, so können die Schüler ihre Bücher nach Hause nehmen und nach den 3 Jahren wieder in der Schule abgeben.
Bei 5 Stunden Unterricht pro Woche ist die Ernährung in der Schule vermutlich hinfällig.
Um zu vermeiden, dass sich die Eltern der Schüler das Geld unter den Nagel reißen, wäre zu überlegen, dass der Lehrer ein Konto einrichtet (sofern das in Madagaskar erschwinglich ist) und seinen Lohn im Monatstakt überwiesen bekommt.
Alle Werte (Ausbildungsdauer, Klassengröße, Lehrergehalt...) sind nur angenommen, scheinen aber relativ realistisch für Madagaskar. Wenn die Werte nicht katastrophal falsch sind, ist zu erkennen, dass es für europäische Verhältnisse extrem billig ist, den Kindern das Lesen beizubringen.
Flo S - 26. Sep, 00:44